Schule geschafft – und was kommt danach? Berufsorientierung am HMG
Der Übergang von der Schule in den Beruf oder das Studium ist eine der spannendsten Phasen in deinem Leben. Am Heinrich-Mann-Gymnasium lassen wir dich auf diesem Weg nicht allein. Unser Ziel ist es, dich frühzeitig, praxisnah und ganz individuell dabei zu unterstützen, deine eigenen Stärken, Interessen und beruflichen Perspektiven zu entdecken.
Unter dem Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) bieten wir dir ein systematisches Programm an, das von ersten Potenzialanalysen in der Mittelstufe über praktische Betriebspraktika bis hin zu gezielten Beratungsangeboten in der Oberstufe reicht. Gemeinsam mit unseren Partnern aus der Wirtschaft, von Hochschulen und der Bundesagentur für Arbeit bereiten wir dich optimal auf die Zeit nach deinem Abschluss vor.
Informiere dich hier über unser Konzept, das Programm und die verschiedenen Angebote zur Berufs- und Studienorientierung an deiner Schule!
FAQ
Die Frage „Was möchtest du später werden?“ wird nicht selten beantwortet mit: „Was mit Menschen …“ – „Was mit Technik …“ – „Was mit Medien …“. Für Schülerinnen und Schüler ist es schwierig geworden, sich eine klare Vorstellung von der Berufswelt zu machen, was auch daran liegt, dass die Auswahl so gewaltig ist: Über 10.000 Studiengänge an deutschen Hochschulen, knapp 350 staatlich anerkannte Ausbildungsberufe, eine Vielzahl an weiteren Möglichkeiten.
Vieles ist möglich – aber wie wählt man das Passende aus, wie erkennt man Talente und Interessen und kann sie für die spätere Berufswahl nutzbar machen?
Wir am Heinrich-Mann-Gymnasium sehen unsere Aufgabe darin, die Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, am Ende ihrer Schullaufbahn zu einer reflektierten Berufs- und Studienwahlentscheidung zu kommen.
Durch das Zusammenspiel von entsprechenden Unterrichtsvorhaben, Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern, berufsbildenden Maßnahmen und verschiedenen Beratungsangeboten an unserer Schule wollen wir den Schülerinnen und Schülern dabei helfen, Neigungen und Talente früh zu erkennen und auszubauen. Gleichermaßen werden sie auf das Berufsleben vorbereitet und erkennen, dass Schule kein Selbstzweck ist – „non scholae, sed vitae discimus“.
Unter diesem Motto hat das Land NRW ein landesweites verbindliches Übergangssystem Schule-Beruf eingeführt, an dem auch das Heinrich-Mann-Gymnasium teilnimmt und das Schülerinnen und Schülern realistische Ausbildungsperspektiven zum Anschluss an die allgemeinbildende Schule geben soll. Dazu sind Standardelemente entwickelt worden, durch die der systematische Prozess der Berufs- und Studienorientierung ab der Jahrgangsstufe 8 bis hinein in eine Ausbildung bzw. alternative Anschlusswege begleitet wird.
Der Link weiter unten führt Sie zur Internetpräsenz „Berufliche Orientierung" des Landes NRW. Dort finden Sie umfangreiche Informationen, prägnante Erklärvideos sowie eine genaue Darstellung aller Standardelemente der Berufsorientierung.
http://www.berufsorientierung-nrw.de/start/index.html (externer Link)
Elternbroschüre:
In dieser Elternbroschüre werden alle Elemente der beruflichen Orientierung für die Sek. I ausführlich erläutert.
Elternbroschüre der beruflichen Orientierung für die Sek. I (externer Link)
Berufswahlpass NRW:
Jede Schülerin und jeder Schüler erhält in der Jg. 8 den Berufswahlpass NRW kostenlos ausgehändigt. Dieses Portfolio-Instrument begleitet den Berufsorientierungsprozess bis zum Ende der Schulzeit. Unter dem nachfolgenden Link finden Sie weiterführende Informationen zum Berufswahlpass NRW.
https://bwp-nrw.de/los-gehts/ (externer Link)
Potenzialanalyse (Jgst. 8):
Die Potenzialanalyse ist ein Standardelement der Berufs- und Studienorientierung und stellt eine stärken- und handlungsorientierte Analyse von Potenzialen dar. Schülerinnen und Schüler entdecken ihre fachlichen, methodischen, sozialen und personalen, ggf. auch geschlechtsuntypischen Potenziale im Hinblick auf die Lebens- und Arbeitswelt.
Diese Analyse zu Beginn der Berufs- und Studienorientierung dient als Grundlage für den weiteren Entwicklungs- und Förderprozess bis zum Übergang in die Ausbildung bzw. das Studium mit dem Ziel des Einstiegs in Berufs- und Arbeitswelt. Sie fördert die Selbstreflexion und Selbstorganisation der Jugendlichen.
An der Potenzialanalyse nehmen alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 verpflichtend teil. Die Potenzialanalyse kombiniert wissenschaftlich anerkannte Testverfahren und Fragebögen, handlungsorientierte Aufgaben und Elemente von Assessmentverfahren. Qualifiziertes Personal moderiert die Potenzialanalyse und führt individuell Auswertungsgespräche durch.
Die Potenzialanalyse findet außerhalb der Schule bei dem außerschulischen Träger Talentbrücke GmbH & Co. KG ganztägig statt. Begleitet werden die Klassen dorthin von zwei Lehrkräften. Die Auswertungsgespräche werden eine Woche später bei uns in der Schule durchgeführt. An den Gesprächen sollen die Eltern teilnehmen.
Berufsfelderkundung (Jgst. 8):
Die Berufsfelderkundung ist ein Standardelement der Berufs- und Studienorientierung. Schülerinnen und Schüler sollen sich in drei möglichst unterschiedlichen Berufsfeldern orientieren, indem sie eintägige betriebliche Praktika absolvieren. Die Suche nach dem Praktikumsplatz erfolgt eigenständig oder mit Hilfe der Eltern. Die drei Tage werden vorab von der Schule festgelegt. In der Regel sind das Tage, an denen kein regulärer Unterricht stattfindet (z. B. Zeugniskonferenzen, pädagogische Tage etc. | s. Termine auf der Homepage).
Mit Bezug zum Ergebnis der vorausgegangenen Potenzialanalyse reflektieren die Kinder ausgewählte Fähigkeiten durch reale betriebliche Erfahrungen, – auch als Gegenerfahrung zu traditionell als geschlechtertypisch angesehenen Berufsfeldern. Verschiedene Berufsfelder bzw. rechtliche Bestimmungen und weitere Informationen zur Berufsfelderkundung können unter www.berufsfelderkundung-koeln.de eingesehen werden. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren ihre Praktika mit Hilfe des Formulars „Bescheinigung über die Teilnahme an einem Berufsfelderkundungstag“, das die jeweiligen Betriebe ausfüllen. Diese Bescheinigungen werden im Unterricht bei den Klassenlehrern vorgezeigt und dann im Berufswahlpass abgeheftet.
Lade hier die Bescheinigung zur Berufsfelderkundung herunter (externer Link)
In dieser Elternbroschüre werden alle Elemente der beruflichen Orientierung für die Sek. II ausführlich erläutert.
Elternbroschüre der beruflichen Orientierung für die Sek. II (externer Link)
Hier kannst du den Bewertungsbogen für den Praktikumsbericht herunterladen.
Das HMG pflegt zahlreiche Kooperationen mit außerschulischen Partnern, welche die Berufsorientierung über besondere Angebote bereichern.
Mit einem großen Festakt hat das HMG im Jahr 2018 die damals frisch vereinbarte Kooperation mit dem WDR Köln (externer Link) gefeiert. Im Rahmen unserer Partnerschaft können wir unseren Schülerinnen und Schülern beim WDR u. a. extra reservierte Praktikumsplätze anbieten, die Teilnahme am Girls‘ Day, ein Bewerbungstraining, Workshops in der Radio- sowie Fernsehproduktion („Studio zwei“).
Mit Fr. Ch. Brechtken (externer Link) von der Bundesagentur für Arbeit haben wir einen Profi in Sachen Berufs- und Studienberatung an unserer Seite. Er besucht unsere Schule regelmäßig und bietet nicht nur eine Sprechstunde an, sondern auch berufsorientierende Veranstaltungen. In diesen referiert er z. B. über das Hochschulwesen oder darüber, wie man sein Studium finanzieren kann.
Unser Talentscout Thiemo Jares arbeitet mit besonders engagierten Schülerinnen und Schülern zusammen. Auf den Vorschlag einer Lehrkraft kann am Talentscouting-Programm (externer Link) teilgenommen werden. Es möchte begabten jungen Menschen dabei helfen, ein geeignetes Studium zu finden und sich darauf vorzubereiten – vor allem wenn ein (Fach-)Hochschulbesuch in der Familie bisher eher die Ausnahme war.
Hast du noch Fragen? Wende dich gerne an die Koordinatoren der Berufsorientierung.
- Sekundarstufe I: Gudrun Endlein
- Sekundarstufe II: Manuel Michels